Glyphosat – unser täglich Gift

 

Am 18. und 19. Mai trifft sich erneut der zuständige Fachausschuss der EU-Kommission, um über eine Neuzulassung des Pestizids Glyphosat abzustimmen. Ein Ja würde bedeuten, dass das Pflanzengift weitere 15 Jahre in der EU verkauft und angewendet werden darf. Diese Entscheidung wird schon im Vorfeld kontrovers diskutiert, da eine Behörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat und sich auf mehrere Studien beruft. Monsanto, der herstellende Konzern, beruft sich hingegen auf eigene Studien und betont, wie wichtig Pflanzenschutzmittel mit Glyphosaten für die Landwirtschaft sind.

Aber was genau ist nun Glyphosat? Welche Auswirkungen hat es auf unsere Umwelt und den Menschen? Und warum wird es trotz einiger Bedenken so oft eingesetzt? Herr Karl Bär, Agrarökonom und Referent für Agrar – und Handelspolitik vom Umweltinstitut München, will in seinem Vortrag „Glyphosat – unser täglich Gift“ diesen Fragen nachgehen und Licht ins Dunkel bringen.

Montag, den 23. Mai, 18:00 in HS 14 (Juridicum).

Aktuelle Informationen gibt es unter:
https://www.facebook.com/events/125643614512989/