Wir und die Welt – Nachhaltigkeit & gesellschaftliches Engagement

Unsere Forderungen im Überblick:

– Erhöhung des Angebots von regionalen, veganen und Bio-Produkten in der Mensa und den Cafeterien
– Täglich ein Angebot in der Mensa für weniger als 2€
– Verbesserung der Mülltrennung und Vermeidung von Einwegplastik
– Weniger weggeworfene Lebensmittel
– Stromversorgung der Uni aus 100% Ökostrom
– Weltoffene und Pluralistische Hochschule
 

Mensa und Cafeterien

Es ist ein großer Erfolg der GHG, dass in unserer Mensa immer mehr warme vegetarische und vegane Gerichte angeboten werden und die Kennzeichnung der Inhaltsstoffe ausgeweitet worden ist. Wir fordern einen Ausbau des Angebots an Bio- und FairTrade-Produkten sowohl in der Mensa als auch in den Cafeterien, sowie mehr Kooperationen mit regionalen Zulieferern. Dabei darf aber nicht aus den Augen gelassen werden, dass es nach wie vor ein bezahlbares, warmes Gericht für weniger als 2€ geben sollte.

Grundsätzlich setzt sich die GHG für ein vielfältigeres und jeden Tag warmes Angebot für VeganerInnen ein. Rein vegane Aktionstage halten wir aber nicht für zielführend, da sich Leute dadurch bevormundet fühlen können. Dementsprechend sprechen wir uns für vereinzelte Aktionstage aus, an denen 3 von 4 Gerichten vegan sind, um das Bewusstsein für die Vorzüge veganer Ernährung zu fördern.

Abfalltrennung und -vermeidung

Wir wollen die Mülltrennung auf dem Campus verbessern. Doch nicht nur Mülltrennung, auch Abfallvermeidung steht bei uns auf der Agenda. Daher sehen wir es positiv, dass immer mehr Studierende auf wiederverwendbare Becher umsteigen. Als nächsten Schritt wollen wir uns dem Einwegplastik in Mensa und den Cafeterien annehmen. Wir denken, dass es bereits bezahlbare, nachhaltige Alternativen gibt, die umweltfreundlicher wären, da sie nach der Benutzung verrotten können. So würde weniger Mikroplastik in die Natur getragen.

Foodsharing

In Deutschland werden viel zu viele noch essbare Lebensmittel weggeworfen. Wir wollen daher prüfen ob es in Zukunft auch in Passau ein Foodsharingsystem an der Uni geben könnte. Das ist ein Projekt das bereits an anderen Hochschulen getestet wurde und auf einem Zentralen Raum basiert in dem überzählige Lebensmittel abgegeben werden können und an Mitglieder des Systems weiterverteilt werden. So muss weniger weggeworfen werden und man kann Anderen noch eine Freude machen. Es gibt bereits eine lokale Passauer Gruppe, die sich dem Projekt angenommen hat und auch eine Facebookgruppe betreibt. Darüber hinaus wollen wir die Frage angehen was mit den Lebensmitteln aus der Mensa und den Cafeterien passiert, die nicht aufgebraucht werden.

Campus Gardening

Im Sommersemester 2015 haben wir den Essbaren Campus eingeführt! Über 50 Beerensträucher stehen ab sofort hinter der FIM. Doch das ist erst der Anfang: Wir haben noch viele tolle Ideen, um den Campus noch grüner werden zu lassen! Wie wäre es mit großen Obstbäumen? Oder Kräutergärten? Einem Gemüsebeet? Wir arbeiten eng mit dem zuständigen Liegenschaftsverwalter zusammen, um das für euch möglich zu machen.

Stromversorgung der Universität

Leider scheint es derzeit nicht möglich zu sein Solaranlagen auf den Dächern der Universität zu instalieren. Wir forden daher eine Stromversorgung der Universitätsgebäude, die zu 100% aus nachhaltigen Formen der Stromerzeugung stammt.

Kopierer und Drucker

Wir haben schon im letzten Semester versucht, an den Druckern und Kopierern der Universität recyceltes Papier einzuführen. Doch ein Vertrag mit dem Hersteller der Geräte bestimmt, dass wir ihr Papier kaufen müssen. Wir fordern, dass sobald dieser Vertrag ausläuft, auf recyceltes Papier umgestellt wird und die Universität zukünftig solche Verträge nicht mehr eingeht!

Nachhaltige Woche

Der Arbeitskreis „Nachhaltigkeit“ des AStA veranstaltet unter anderem mit unserer Unterstützung regelmäßig die Nachhaltige Woche an unserer Universität. Mit vielen tollen Ideen zeigt er auf, wie wir unsere Umwelt schützen und erhalten können. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass das Thema auch in den Universitätsentwicklungsplan aufgenommen wird. Eine nachhaltige Universität braucht einen ganzheitlichen Ansatz!

Weltoffene und Pluralistische Universität

Wir setzen uns für eine weltoffene und pluralistische Hochschulgemeinschaft ein. Die Universität ist als staatliche Einrichtung zur Neutralität verpflichtet und sollte jede Partei, solange sie nicht verboten ist in gleicher Weise gegenüber treten. Wir als GHG lehnen aber die Kooperation mit allen menschenverachtenden und rassistischen Gruppierungen ab und werden weiterhin mit zivilem Protest, Information und Diskussion Initiativen gegen rechtes Gedankengut unterstützen. Toleranz gegenüber Intoleranten halten wir für nicht zielführend. Diskriminierung auf Grund von Herkunft, Glaube, Geschlecht oder sexueller Orientierung hat an unserer Universität nichts verloren. Durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte mit der gesamten Studierendenvertretung wollen wir auf Missstände und Probleme aufmerksam machen und die Inklusion vorantreiben, damit sich bei uns alle willkommen fühlen können. Wir haben ein offenes Ohr für euch, wenn ihr Hilfe und Unterstützung braucht und setzen uns für euch ein!

Gendern

Wir streben eine bewusste Auseinandersetzung mit der Wirkmächtigkeit von Sprache an, ein verpflichtendes Gendern halten wir daher für nicht zielführend. Viel wichtiger ist es über die Hintergründe von Benachteiligung aufzuklären und ein Umdenken zu bewirken, als Menschen zu einem unreflektierten Befolgen einer Regel zu zwingen.