Transparenz

Für eine transparente Universität und nicht den gläsernen Studierenden! Wir finden, dass wir zu wenig darüber erfahren, was an unserer Uni passiert, was geforscht wird und was hinter verschlossenen Türen besprochen wird, während gleichzeitig immer mehr Informationen über uns Studierende gesammelt werden. Wir wollen wissen:

  • Wo kommen die Gelder her? – Volle Transparenz bei der Drittmittelfinanzierung
  • Woran wird geforscht? Als Studierende dieser Universität wollen wir wissen, was hier entwickelt wird!
  • Datenschutz und Anonymisierung – auf allen Klausuren
  • Universitäre Gremien sollen öffentlich tagen!
  • Die Kommunikation zwischen Universitätsleitung, Studierendenvertretung und Studierenden muss verbessert werden
  • Für verantwortungsbewusste Forschung: Keine Wehr- und Rüstungsforschung an der Universität Passau!
  • Einführung eines Ethik-Kodex für die Forschung

Mit hochschulwatch.de wurde ein erster Versuch gestartet, den Einfluss der Privatwirtschaft auf öffentliche Hochschulen zu verdeutlichen. Die Informationen über Passau sind leider nicht sehr aussagekräftig und größenteils nicht mehr aktuell. Wir wollen hochschulwatch.de unterstützen und fordern die Offenlegung aller geflossenen Gelder!


Häufig wissen Studierende oder MitarbeiterInnen an einer Universität überhaupt nicht, woran sie oder ihr Lehrstuhl gerade arbeiten. Teilweise werden ihnen auch falsche Ziele genannt, um die tatsächlichen Absichten zu verschleiern. So etwas wollen wir an unserer Uni nicht! Wir fordern volle Transparenz bei allen Forschungsprojekten!


Auch KorrektorInnen sind nur Menschen und lassen sich, meistens unbewusst, bei der Korrektur von der Person des/der Geprüften beeinflussen. Sei es wegen des Klangs des Namens, wegen des Geschlechts oder weil sie den/die Studierende/n persönlich kennen. Um eine faire Benotung aller Studierenden zu ermöglichen, fordern wir, dass Klausuren anonymisiert werden. Einen entsprechenden Antrag der Passauer Piraten-Hochschulgruppe wurde bereits vom Studierendenparlament mit den Stimmen der GHG verabschiedet. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass dieser Beschluss auch von der Universität umgesetzt wird.


Die Satzung der Universität sieht vor, dass alle universitären Gremien grundsätzlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagen. Das Studierendenparlament und der AStA/SprecherInnenrat haben sich bewusst dazu entschieden, die Regel zur Ausnahme zu machen und tagen öffentlich: Bei uns sind alle willkommen! Um die Transparenz und das Interesse der Studierenden an ihrer Universität zu erhöhen, fordern wir, dass mehr Gremien öffentlich tagen!


Die Arbeit der Studierendenvertretung ist den wenigsten Studierenden bekannt und was die Universitätsleitung macht, weiß eigentlich auch keiner. Das halten wir für einen unhaltbaren Zustand! Wir fordern eine Öffentlichkeitsoffensive: Wir wollen euch aufklären, was wir machen und euch über die Themen, mit denen wir uns beschäftigen, informieren. Ihr sollt wissen, wer eure AnsprechpartnerInnen sind und wie ihr eure Ideen für die Uni umsetzen könnt. Von der Leitung und der Verwaltung der Universität verlangen wir als Studierendenvertretung eingebunden und informiert zu werden. Nur so ist eine effektive Zusammenarbeit möglich.


Forschung und Wissenschaft tragen Verantwortung! Projekte, die dazu eingesetzt werden können, Menschen zu schaden, wollen wir an unserer Universität nicht haben. Es gibt Belege, dass in der Vergangenheit bereits Wehrforschung in Passau stattgefunden hat. Über die aktuelle Situation wird die Öffentlichkeit nicht aufgeklärt. Das wollen wir ändern!


 

Unsere Themen auf einen Blick:

Nachhaltigkeit – Transparenz – Verbesserungen in der LehreDigitale UniversitätMensa und CafetenAkzeptanz und ToleranzFinanzierung und GeldStarke Stimme nach Außen